Analkette

Wir waren vor kurzem in der Steiermark auf Urlaub. Und was macht man so im Urlaub? Na klar, man geht in den nächsten Sexshop und stockt sein Arsenal auf. Unter anderem hat sich unser männlicher Part Toby eine Analkette gekauft.

Diese hier um genau zu sein:
Bild kann nicht angezeigt werden: Analkette

Es hat einige Zeit gedauert, bis Toby die Gelegenheit hatte, das gute Stück auszuprobieren, doch nun war es an der Zeit. Und wow, er ist begeistert!

Gemeinsam mit Analkette, Analgleitgel und dem Tablet, auf dem ein Video zur visuellen Stimulation lief, machte es sich Toby auf dem Boden gemütlich. Warum auf dem Boden? Reine Vorsichtsmaßnahme, er wollte ja nicht das Bett vollsauen.

Toby benetzte die Kette mit dem Gleitgel und begann, sie in seinen Anus einzuführen. Kugel, für Kugel, für Kugel, bis er am 10. Glied der Kette angelangt war. Das empfand er bereits als sehr angenehm, war aber noch nicht besonders aufregend.

Vertieft in das Video, in dem sich ebenso zwei Darsteller gerade anal vergnügten, begann er, langsam seinen Penis zu schütteln. Er wurde dabei immer schneller. Toby mag es, sein bestes Stück kräftig und schnell zu stimulieren. Dabei zog er immer wieder den Schließmuskel seines Anus zusammen, damit er die Kette besser fühlt.

Kurz vor dem Höhepunkt machte sich Toby bereit, die Kette herauszuziehen, wie es in der Nutzungsempfehlung stand. Als der Orgasmus einsetzte war es eine wahre Ekstase. Die zusätzliche Stimulation im Moment des Orgasmus steigerte diesen um ein Vielfaches.

Fazit:
Gönnt euch das, wir können es nur empfehlen. Aus unserer Sicht ist so eine Kette auch und besonders für Anal-Anfänger sehr gut geeignet. Das Toy ist kaum merkbar und verursacht keine Schmerzen, wenn es ausreichend mit Gleitgel benetzt wurde. Der Orgasmus hingegen wird sehr viel intensiver.

Habt ihr auch Erfahrungen mit Analketten? Lasst uns in den Kommentaren teilhaben!

Liebe Grüße,
misstercouple – Becci und Toby

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Handarbeit im Elternwohnzimmer

Titanic. Der Film schlechthin, der beinahe zwangsläufig von jedem Paar zumindest einmal gemeinsam angesehen werden muss, unabhängig davon, ob ihn beide für sich schon tausende Male gesehen haben. So auch an einem Samstagabend vor einigen Wochen.

Sie lagen eng aneinander im Wohnzimmer des Elternhauses von Toby. Im Nebenzimmer, der Küche, mit direktem Sichtkontakt ins Wohnzimmer, saß Tobys Vater, vertieft in seine Zeitung. Seine Mutter brachte ihre Pflanzen ins Haus, um sie vor der anstehenden Kältefront in Sicherheit zu bringen, und rannte dabei zigmal quer durch alle Räumlichkeiten des Hauses.

Gerade lief die Szene, in der Rose von Jack zu einer Party der dritten Klasse im Unterdeck entführt wurde. Als der Handlanger des Verlobten von Rose beide dort entdeckte, setzte die Werbepause ein.

Nach wie vor lagen sie nebeneinander und fühlten ihre Körper. Die Köpfe berührten sich an der Stirn, die Augen ineinander versunken.
Becci und Toby küssen sehr gerne und auch sehr oft. So nutzten sie die Unterbrechung um ihre Sucht nach den Lippen des jeweils anderen zu befriedigen. Nicht lange dauerte es, bis ein erotischer Funken bei ihnen übersprang. Langsam glitt Beccis Hand unter der Decke entlang seiner Brust über den Bauch in aufregendere Zonen. Während sie sich küssten drang Becci unter den Hosenbund, zielgerichtet auf den Hodensack. Sanft kraulte sie Tobys Hoden und spielte mit seinem Piercing am Hodensack.

Toby versuchte währenddessen Selbiges bei ihr, bis sie seine Hand beiseite schob und sagte „Nein, du bist dran.“ und packte sogleich seinen steifen Penis.
Es war eine dezente Bewegung unter der Decke zu sehen. Mit verstohlenen Blicken prüften sie immer wieder, ob wohl keines der Elternteile den verbotenen Akt beobachtet. Und eben diese verruchte Situation genossen beide.

Toby hatte, während sein gutes Stück von seiner besseren Hälfte verwöhnt wird, alle Mühe, seine Mimik zu kontrollieren, damit die Situation unentdeckt bleibt.
Nach einigen Minuten stellte er Becci dann die Frage: „Wohin den mit dem ganzen Zeug? Ich kann ja nicht die Couch meiner Eltern vollspritzen.“ und bat sie, die Aktion einzustellen.

Die Minuten vergingen, doch die Erregung blieb bei beiden. „Ach scheiß drauf, mach bitte weiter. Ich geb dir bescheid, dann bitte in die Hose.“

Die arbeitswütige Mutter und der direkte Sichtkontakt zum Vater sorgten laufend für Ablenkung, was den Höhepunkt um einiges Verzögerte, und Becci mühte sich ab, um den Rhythmus zu halten. Jeder weiß, Masturbation kann anstrengend sein.

Die Augen kniffen zusammen. Durch die Nase kamen krampfhafte Atemstöße, welche sich in unbeobachteten Situationen zum Stöhnen entwickelt hätten. „Schnell, ich komme.“

Das Ergebnis:
Eine nasse Unterhose.
Eine neue Erfahrung.
Eine Freundin mit Muskelkater.

Sie wandten sich wieder dem Film zu, der schon längst wieder begonnen hatte. Für Toby galt es, bis zur nächsten Werbepause im eigenen Ejakulat liegen zu bleiben.

Sie blieben unentdeckt 😉

Anal-Plug mit Stoßfunktion und Vibration

Gestern haben wir uns ein neues Spielzeug gegönnt:

Bild kann nicht angezeigt werden: Anal-Plug mit Stossfunktion

Was ihr hier seht ist ein Anal-Plug mit Stoßfunktion und Vibration.

Wer sich gerne mal anal selbst befriedigt, kennt es wahrscheinlich. Es kann sehr aufregend sein, sich mit einem Dildo oder einem Vibrator selbst anal zu stimulieren, aber es kann auch sehr anstrengend sein, an dieser schwierig erreichbaren Körperstelle auf die Dauer eine durchgehende Rein-Raus-Bewegung zu halten.

Ein Umstand, der auch unseren Mann sehr gestöhrt hat und was uns zum Kauf dieses Anal-Plugs veranlasst hat. Nachfolgend schildern wir euch kurz einige Details zum Gerät und einen fortlaufenden Erfahrungsbericht. Unser Mann wird euch, jedes Mal, wenn er den Plug verwendet hat, seine neuen Eindrücke in diesem Beitrag ergänzen.

Zum Gerät:

Die Funktion des Plugs umfasst 7 Vibrationsarten sowie 3 Stoßgeschwindigkeiten. Am unteren Ende befindet sich ein Saugnapf zur Fixierung auf einem glatten Untergrund. Das Gerät ist 16 cm lang und hat einen Durchmesser zwischen 3 und 4,5 cm. Für den Betrieb benötigt man 4x AA-Batterien

Das elastische Oberflächenmaterial ist sehr angenehm und riecht nur dezent, jedoch neigt es auch dazu, dass Staub und Fusseln daran haften bleiben.
Hygiene ist uns sehr wichtig, weshalb wir über alle analen Sextoys ein Kondom streifen. Die Stoßfunktion ist diesbezüglich nicht hinderlich, die Bewegung ist nicht zu weitläufig, als dass das Kondom zu reißen drohe und durch den breiten Saugfuß hält das Kondom sogar sehr gut am Blug.

Erfahrungsberichte:

14. Februar 2017

Am selben Tag, als wir das Gerät gekauft haben, kamen ich natürlich nicht dran herum, es gleich zu testen.
Am Abend ging es bei uns beiden wieder zur Sache. Wir lagen beide nur leicht bekleidet im Bett. Sie beginnt mich zu küssen: Am Mund, am Hals. Ihre Hand wandert hinunter, und ich merke wie mein Penis immer steifer wird. Sie legt ihre Hand um ihn und krault mir mit ihren langen Fingernägeln mein Piercing am Hodensack.
Wir waren kurz davor. Um das ganze noch aufregender zu machen, wollte ich mir den Plug zur doppelten Stimulation einführen. Gerät ausgepackt, Kondom drauf, Gleitgel drauf und rein damit. So leicht war es dann aber nun doch nicht. Obwohl es nicht mein erster Plug ist, waren die 4,5 cm an der dicksten Stelle beinahe zuviel für meinen Anus. Es empfiehlt sich sehr, mit viel Gleitgel zu arbeiten und sich tief zu entspannen, sonst kann es ziemlich schmerzhaft werden.Als er nun endlich in mir war merkte ich gleich, dass es mir gefallen wird. Die Vibration und die Stöße in meinem Anus waren mit meinen bisherigen Sextoys nicht zu vergleichen.
Ich war endlich soweit, um über meine Gefährtin herzufallen. Ich liege auf ihr, reibe meinen Penis auf ihrer Klitoris und führe ihn genüsslich ein.

Für diese Position war der Plug aber offensichtlich nicht gemacht, er rutschte sofort wieder hinaus. Ich schon ihn wieder hinein und wandte mich wieder dem Geschehen zu, als er wieder aus meinem Anus glitt.
Leider drohte es, ein Lustkiller zu werden. Ich warf den Plug weg und drang in sie ein, ich küsste sie. Obgleich der Plug uns einen Dämpfer verschafft hatte, ich stieß die tief und hart zwischen die Beine. Als wir beide kurz vor dem Höhepunkt waren, drückte ich ihr, wie sie es mag, leicht an die Kehle, was ihren Orgasmus maximierte. Wir stöhnten voller Ekstase, bis wir, von Zufriedenheit erfüllt, übereinanderliegend zum Stillstand kamen.
Für den Gebrauch während des Geschlechtsaktes ist der Plug leider nicht geeignet. Ich bin aber gespannt auf die Verwendung während einem Solo-Auftritt.

01. April 2017 – Erster Solo-Test

Nun musste ich den Plug doch noch im Alleingang testen. Zu groß war die Neugier.

So bereitete ich mich vor, gespannt auf das, was ich erleben werde. Ich zog ein Kondom über den Plug, benetzte es komplett mit einem speziellen Anal-Gleitgel, und schon konnte es losgehen.

Mit einer Kamera auf den Plug gerichtet, ich wollte es im Anschluss ansehen, setzte ich mich wie bei der Reiterstellung auf das Toy. Der Kopf war schnell drinnen. Jetzt kam die Stelle, die mir letztes Mal bereits Schmerzen bereitet hatte. Langsm glitt ich dem künstlichen Schaft herab, und die Spannung auf den Schließmuskel nahm immer weiter zu, bis es erneut sehr unngenehm zu schmerzen begann.

Ich half sachte mit der Hand nach damit der Plug in einem besseren Winkel eindringen kann. Doch der Schmerz ließ nicht nach, bis ich schlussendlich die dickste Stelle hinter mir (bzw. im Hintern) hatte. Danach wurde ds Gefühl sehr angenehm, die Form bewirkt einen guten Druck auf die Prostata. Mit Aktivierung der Vibration wurde das Ganze schön untermalt.

Nun kam ich zu dem Punkt, auf den ich mich am meisten gefreut hatte. Eine Vorfreude, die dann leider etwas in Enttäuschung verfloss, denn die Stoßfunktion war kaum merkbar. Ich fühlte zwar, dass sich da etwas bewegt, aber die Bewegung war an keiner stimulierbaren Stelle des Rektums.

Trotzdem hatte ich aber bis zum Ende mein Vergnügen mit dem Plug. Wer es schonmal versucht hat, hat bestimmt festgestellt, dass sich der Orgasmus ganz anders anfühlt, wenn man gleichzeitig anal stimuliert wird.

Abschließend kann ich euch folgendes mitteilen: Der Anal-Plug mit Vibration und Stoßfunktion hat durchaus seine Existenzberechtigung durch seine stimulierende Form und Vibration. Für Anfänger ist er aber nicht geeignet, da der Schließmuskel komplett entspannt werden muss. Zudem empfielt es sich, mit dem Gleitgel nicht zu sparen.

Ich werde noch weiter experimentieren um heruszufinden, wie die Stoßfunktion effektiver genutzt werden kann. Ich lass es euch wissen.

Erfahrungsbericht zum Hafada-Piercing

Dieser Beitrag wird laufend aktualisiert, schau also mehrmals vorbei 😉 Er stellt einen Erfahrungsbericht unseres männlichen Parts zu seinem ersten Intimpierging dar: Einem Hafada-Piercing.

Vorgeschichte:

Plötzlich war er da, der Gedanke. „Wie wäre es wohl, ein Intimpiercing zu haben?“ Es war keine lange Überlegung, nur ein kurzer Impuls.

Kurz nachgesehen, was es für Möglichkeiten gibt, untereinander abgesprochen und am Kalender nachgesehen, wann der nächstmögliche Tag ist, um es zu verwirklichen. Die Entscheidung fiel auf das sogenannte Hafada-Piercing, also ein waagrechter Stich durch die „Naht“ des Hodensackes.

Und nun hieß es warten …

27. Februar 2017 – Tag des Stechens

Und schon war er da, der Tag. Zuvor noch ganz entspannt und voller Vorfreude, blitzten nun diverse Gedanken durch den Kopf.

Dabei ging es weniger um den Schmerz. Wer sich nur ein kleinwenig für die menschliche Anatomie interessiert, weiß, dass „das da unten“ sehr leicht sehr schwer verletzt werden kann. So kann die Durchtrennung eines wichtigen Nervenstranges sehr schnell zu einer erektilen Dysfunktion führen. Als Mann ist dieser Gedanke natürlich kaum auszuhalten.

Und so habe ich mich, kurz bevor wir zum Piercer aufbrachen, noch etliche Websites studiert. Manche behaupten „überhaupt kein Problem, musste nur auf die Hygiene achten“, andere wiederum ließen einen fast glauben, dass es eigentlich nur schief gehen kann.

So entschloss ich mich, bevor ich ganz wahnsinnig werde, dass ich einfach im Studio genauer nachfrage. Wär ja auch die naheliegendste Option, werdet ihr euch denken. Naja, Doktor Google halt …

Und so brachen wir auf, meine bessere Hälfte begleitete mich zur seelischen Unterstützung (oder um mich, wie gewohnt, necken zu können), und fanden uns kurz darauf in dem Piercing- und Tattoostudio wieder.

Eine Frau betrat den Raum, von oben bis unten verziert mit Piercings und Tattoos. Wie eben jemand aussieht, der in so einem Studio arbeitet. Ich stellte ihr gleich die erste Frage: „Bist du die Piercerin?“ – „Naja, ich gebe mir zumindest Mühe“, sagte sie mit Lächeln und Schulterzucken. „Macht ihr auch Intimpiercings?“ – „Für Geld machen wir fast alles.“

Der Humor gefiel uns schonmal. Nachdem ich ihr meine Vorstellungen und Sorgen vorgetragen hatte versicherte sie mir, dass das Hafada-Piercing unbedenklich sei im Bezug auf ernste Nervenverletzungen, etc. Die Hygiene ist natürlich wichtig in diesem Körperareal. Da sie auf mich nicht nur einen sehr humorvollen, sondern auch professionellen Eindruck machte, ließ ich meine Sorgen fallen und wagte den Schritt.

So befanden wir uns nun in der Hinterkammer, alles sehr sauber. An meiner Seite meine holde Maid, das durfte sie sich natürlich nicht entgehen lassen. Die Piercerin bat mich, dass ich mich der Kleidung an der unteren Körperhälfte entledige und mich vor sie hinstelle. Sie fragte mich, auf welcher Höhe ich das Piercing haben möchte und markierte sie mit einem grünen Stift. Gleich warf sie mir den nächsten lockeren Spruch entgegen: „Ich nenne das am Hodensack die Naht, es sieht so aus wie wenn man einen Teddybären zusammennäht.“ Ich liebe diese Art von Humor einfach 🙂

Als die Vorarbeit geleistet war, bat sie mich, mich auf der Liege zu positionieren und locker gen Decke zu blicken. Sie klemmte die Haut meines Hodensackes in eine Klemme, durch den Druck konnte sie sehen, ob in diesem Bereich Äderchen verlaufen. Kurze Vorwarnung: „Achtung jetzt bin ich gemein“. Ich musste einmal tief einatmen, da mich ein kurzer Stich durchzog. Die Nadel war drinnen. Noch ein zweites Mal durchzog es mich wie ein Blitz, und das Piercing war dran. Alles vorbei, und nur zwei kurze, unangenehme Momente. Soweit garnicht schlimm. Und das Ergebnis gefiel mir.

Also hatte ich es nun, das Hafada-Piercing.

27. Februar 2017 – Nach dem Stechen

Direkt spüre ich das Piercing nicht. Aber ich weiß, dass es da ist. Und bin entsprechend vorsichtig. Beim Sitzen, beim Gehen. Meine Freundin meinte nur, ich ginge, als hätte ich mir in die Hose gesch*****. Nanonanet, wie soll ich denn sonst gehen in diesem Moment?

Schmerzen hatte ich seit dem Stechen keine. Zu Hause angekommen, konnte ich nicht mehr aufhören, das Piercing anzusehen. Ich wollte es aus jeder Perspektive sehen, so ließ ich es von meiner Göttergattin abfotografieren, und betrachtete es mit und ohne Erektion.

Es gefiel mir einfach. Und mir gefällt das Gefühl. Auf vielen Websites wird behauptet, dass das Hafada nicht zur sexuellen Stimulation beiträgt. Das sehe ich nun ganz anders. Es stimuliert mich sogar sehr, aber auf einer psychischen Ebene. Da unten ist nun etwas Neues. Etwas an meinem Körper muss nun neu erforscht werden. Es ist fast schon ein pubertär Gefühl.

27. Februar 2017 – Die erste Reinigung

Wie bei jedem meiner bisheringen Piercings empfahl mir die Piercerin, es mit einem octeniseptgetränkten Wattestäbchen zu reinigen und den Bereich dann mit Octenisept zu besprühen. 1 bis 2 mal täglich.

Im Bereich des Hodensackes ist die Reinigung recht unkompliziert. Durch das flexible Gewebe komme ich mit dem Wattestäbchen in jeden Winkel um die Einstichsöffnungen. Und auch bei der Reinigung schmerzt es kaum bis garnicht.

28. Februar 2017 – Erstes Erwachen mit Piercing

Nun schmerzte es doch etwas. Durch die berüchtigte Morgenlatte wurde das Piercing freigelegt, und so kam während des Schlafens vermehrt Druck und Reibung auf die Stelle. Der Schmerz verflog aber schnell wieder.

28. Februar 2017 – Erster Arbeitstag mit Piercing

Ich habe einen Beruf, der sehr viel körperlichen Einsatz von mir abfordert. Gehen, bücken, aufstehen, hin- und herdrehen. Da hatte ich vorab etwas bedenken.

Ich spürte weiterhin nichts, aber ich wusste, dass es da war. Und so verhielt ich mich auch, ich war sehr vorsichtig.

Und bei jedem Toilettenbesuch warf ich einen kurzen Blick darauf. Es war nicht gerötet, nicht blutend. Und es versteckt sich gut zwischen Penis und Hodensack, wovon ich mir einen guten Schutz für das Piercing verspreche. Sozusagen ein „Stoßdämpfer“.

Am Abend merkte ich die vielen Bewegungen untertags aber trotzdem. Ich spürte ein leichtes Ziehen.

22. März 2017 – Sex und Masturbation

Bald schon ist ein Monat vergangen seit ich mir die „Sacknaht“ piercen ließ. Und ich bin nach wie vor glücklich mit dieser Entscheidung. Was habe ich in dieser Zeit erlebt?

Während den ersten zwei Wochen war Sex tabu, zu groß wäre die Gefahr einer Entzündung. Wir haben diesen Zeitraum (fast) brav durchgestanden. Aber das Bedürfnis steigt eben mit andauernder Abstinenz, dann legt man eben vermehrt selbst Hand an ;). Zunächst sehr vorsichtig mit meinem neuen Angang, kam ich schnell zum Fazit: Ich bin begeistert! Es ist ein wahnsinnig geiles Gefühl, wenn das Piercing bei der klassischen „Auf-Ab-Bewegung“ an die Handunterseite stößt. Ein sehr sanftes Gefühl, das mich bei der Selbstbeglückung bis zum Exszess treiben kann. Die ersten Male war es so intensiv, dass es mich in kürzester Zeit zum Höhepunkt trieb.

Nach knapp 12 Tagen (deshalb „fast zwei Wochen“) wurde aber das Bedürfnis nach zweisamen Spaß zu groß. Und auch was den Sex betrifft können wir nur unsere vollste Zufriedenheit aussprechen. Zunächst rieb ich das Hafada lustvoll kreisend an ihrer Klitoris. Dass ihr das gefiel könnt ihr euch natürlich denken.

Online wird auf vielen Websites behauptet, das Hafada würde nicht viel zur Luststeigerung beitragen. „Ihr habt keine Ahnhng“, sagen wir dazu ;). Allein die vaginale Penetration während der simplen Missionarsstellung kann, im richtigen Winkel wohlgemerkt, das Sexerlebnis auf eine neue Stufe heben. Das Hafada stößt dabei an die empfindliche Stelle zwischen Anus und Vagina, dem sogenannten Damm.

Wir möchten euch aber noch ans Herz legen, das Piercing nach dem Sex von Körperflüssigkeiten zu befreien und die betreffende Stelle zu desinfizieren. Zumindest eine angemessene Zeit lang, bis das Piercing gut verheilt ist. Besonders an dieser Stelle sollte es ganz in eurem Interesse liegen, dass sich keine Entzündung bildet.

To be continued …

Wir stellen uns vor …

Nicht gesucht, aber gefunden. Seit Ende 2015 gehen wir gemeinsam durchs Leben, immer auf der Suche nach neuen Erfahrungen und gemeinsamen Abenteuern.

In unserem Blog schreiben wir unter unseren Pseudonymen „Becci“ und „Toby“ und nennen uns somit meist in der dritten Person, zwecks besserer Lesbarkeit. Als junges Paar, in dem sich beide Hälften offen zur Bisexualität bekennen, stehen viele Möglichkeiten offen, die Sexualität gemeinsam auszuleben. Mit diesem Blog möchten wir euch daran teilhaben lassen.

Wir könnten euch noch unser genaues Alter verraten, als minimalistisch veranlagte Zeitgenossen wird es nicht passieren, dass wir unser Alter in diesem Beitrag jährlich aktualisieren, weshalb ihr mit unseren Baujahren vorlieb nehmen müsst.
Becci: Baujahr 1997
Toby: Baujahr 1993

Stumpfsinn ist unser zweiter Name. Wer zum Lachen in den Keller geht, wir mit uns keine Freude haben. Neben dem feucht-fröhlichen Zeitvertreib, über den wir in diesem Blog schreiben, haben wir beide eine ausgeprägte Neigung zum Nerd-Kult, fahren gerne spontan und impulsiv nach Keineahnungwohineinfachweg und beschäftigen uns gerne mit Körperschmuck (Tattoos, Piercings), Tiere, Musik, Serien, Videospiele, et cetera.

Wer glaubt, er/sie passt zu uns, findet uns auf JOYclub oder schreibt uns per E-Mail über unser Kontaktformular.
Beschwerden, Wünsche, Anregungen, Liebesbriefe oder Testamentsverkündungen von entfernten und unbekannten Verwandten bitte gerne auch per E-Mail oder über die Kommentarfunktion der einzelnen Beiträge. Bitte das Niveau nicht vergessen.

Genug jetzt damit, viel Spaß mit unserem Blog!

Liebe Grüße,
misstercouple alias Becci und Toby